Unsere Tiere
(Vorstellung)

Darf ich mich Ihnen vorstellen:

   

Home   Kontakt



 

Hallo,

ich bin Eddy, eine Bartagame und gehöre der Gattung der Agamen (Agamidea) an. In Fachsprache nennt man mich Pogona vitticeps. Man kam auf diese Bezeichnung durch das charakteristische Merkmal, das wir unsere aus rauen Schuppen bestehende Kehle bei Furcht, Aggression und Imponiergehabe aufstellen. Außerdem kann man sogar noch eine Dunkel- bis hin zur Tiefschwarzfärbung des "Bartes" beobachten, bei Weibchen wie bei mir und Erna passiert das jedoch nicht ganz so häufig wie bei Männchen. Dieses Verhalten soll Feinde oder auch Rivalen einschüchtern. Zu meinen natürlichen Feinden gehören Schlangen, Warane, Adler, Raben und Krähen.

(und wenn Badetag ist auch Katrin und Jens) :-)
 

Darum mag ich es überhaupt nicht, wenn man sich mir von oben nähert oder mich von oben greifen will. Mein natürlicher Lebensraum ist eigentlich der lichte Savannenwald sowie die Buschsteppe Zentralaustraliens. Meine Gesamtlänge kann bis zu 60 cm betragen (schaffe ich aber nicht mehr), wobei der Schwanz etwa die Hälfte der Gesamtlänge ausmachen wird. Ich habe einen lang gestreckten massigen fast dreieckigen Kopf (besonders bei uns Männern ausgeprägt) und die Ohröffnung am hinteren Teil des Kopfes ist oval. Auf dem Hinterkopf verläuft eine zusammenhängende Reihe von Körperschuppen. Die Körperseiten sind längs mit Stachelreihen versehen, welche bei mir besonders ausgeprägt sind. Meine Beine sind kurz, aber kräftig ausgebildet, der Schwanz ist gedrungen, gleichmäßig beschuppt und mit einer starken Schwanzwurzel bestückt. Bei einer guten und artgerechten Haltung, ohne Krankheit werde ich bis zu 15 Jahren alt.

 

Meine Speisekarte reicht von kleinen wirbellosen Tieren bis hin zu Früchten, Blüten, Keimlingen und Blättern. Aber mein absoluter Favorit sind eigentlich Mais, Apfel und Banane.

Trinken tue ich gelegentlich aus meinem großen Felsbrunnen oder der Jens stopft mir eine Pipette ins Maul, damit ich auch ja nicht verdurste. Ich sitze oft auf einem erhöhten Platz, z.B. meinem Baumstamm oder einem Felsvorsprung, um mich zu sonnen und mein Revier zu beobachten. Da ich tagaktiv bin und nicht in der Lage bin Eigenwärme zu speichern, "tanke" ich meine Körperwärme über die Sonne auf. Dadurch färbe ich mich öfters. Dies mache ich nicht nur bei Stimmungsschwankungen, sondern in erster Linie wärmebedingt. Um Wärme aufzunehmen färbe ich mich dunkelbraun bis schwarz und wenn ich "Arbeitstemperatur" erreicht habe, wechsele ich die Farbe in ein helles Gelb oder Braun. Und damit ihr es alle wisst, ich bin der ruhige Pol in unserem Terrarium, außer wenn Erna oder Joe mal wieder tierisch rumnerven, dann melde ich mich natürlich zu Wort und stelle klar wer hier die Hosen an hat.

     


 

Nun bin ich aber dran:

Mein Name ist Little Joe und ich bin natürlich auch eine Bartagame. Als ich noch etwas kleiner als Eddy und Erna war, durfte ich noch nicht zu den beiden anderen ins Terrarium, denn die Beiden hätten mich mit einer großen Heuschrecke verwechselt und mich einfach gefressen. (tatsächlich kommt Kannibalismus bei Bartagamen vor, vor allem wenn ein Tier sehr viel kleiner ist als das Andere) Aber nun, wo ich der Größte im Terrarium bin, komme ich ganz gut mit den Beiden zurecht, da wir Bartagamen ja von Natur aus eigentlich Einzelgänger sind, ist das nicht unbedingt die Regel. Aber über meine 2 Weiber (Eddy ist ja auch ein Weibchen) bin ich schon ganz glücklich, Hauptsache es kommt kein anderer Kerl in mein Revier, den würde ich sofort mit aufgeblähtem Körper und schwarz gefärbten, aufgestellten Bart verscheuchen. Wenn es ein Unbelehrbarer ist, würde ich ihn mit Kopfstößen malträtieren und als letzte Maßnahme beiße ich auch kräftig zu. Am liebsten fresse ich große Heimchen, Heuschrecken, Zophobas, Schaben und auch Grillen. An das abwechslungsreiches Grünzeug habe ich mich mittlerweile aber auch gewöhnt.  :-) Gibt ja schließlich auch kaum was anderes.

 



 

Und da es der Reihe nach geht, bin ich nun dran:

Ich bin die Erna, eine weibliche Bartagame (wie Eddy auch). Ich bin als letzte Bartagame zu Katrin und Jens gekommen und bin wahrscheinlich nicht das letzte Tier, das sich bei den beiden zu Hause fühlen darf. Ich habe gleich nach meiner Ankunft versucht mit Eddy  Kontakt aufzunehmen, was aber ziemlich in die Hose ging. Die blöde Zicke hatte einfach noch nicht so Lust auf ne Weiber-WG. Typisch in der Pubertät. :-) Ich bin zwar auch erst einen Monat älter, aber ich war schon ein kleines Stückchen größer und vor allem etwas zu gut genährt. Aber meine neuen Besitzer haben mich mit einer gesunden Diät schon wieder fit gekriegt. Ich habe einfach zu viele Zophobas gefressen und habe ganz schön fett angesetzt. (Zophobas und Mehlwürmer sind zu fettige Kost für Bartagamen und deshalb nicht als Grundversorgung geeignet sondern mehr ein Leckerchen) Danach haben mir meine neuen Besitzer mit einer Engelsgeduld beigebracht, Grünzeug, Heuschrecken und Grillen zu fressen. Seitdem wir in das neue Terrarium eingezogen sind, verstehe ich mich super mit Eddy und auch der Einzug von Joe hat Leben in die Bude gebracht. So ein Mann im Haus ist gar nicht schlecht, sonst gibt es Zickenterror. Jeder hat jetzt Platz für sich und das hat uns gut getan. Vor allem seit das Terrarium stolze 3 Meter groß ist. Nachts schläft es sich aber immer noch am besten zu zweit oder dritt, ganz nah bei einander. Vielleicht kommt demnächst ja noch ein Mädel  mit zu uns ins Terrarium Platz genug ist ja.

 


 

Nach den ganzen Riesen möchte ich mich auch mal vorstellen. Ich bin Fridolin und eine Trapelusart, die umgangssprachlich einfach als Wüstenagamen bezeichnet werden. Ich bin ein Wildfang und komme tatsächlich aus dem Norden Afrikas. Für mich war es eine ganz schöne Umstellung auf einmal in einem kleinen Plastikbehälter die lange Reise nach Magdeburg anzutreten. Aber zum Glück habe ich alles gut überstanden und wohne nun in einem 1,4 m langen Terrarium. Damit kann ich im Moment gut leben auch wenn es natürlich kein Vergleich zu meinem vorherigen Leben in der Freiheit ist. Leider hat meine Artgenossin Püppi es nicht so gut überstanden wie ich. Sie ist leider schon nach 2 Wochen gestorben und das obwohl die Beiden sich gut um uns gekümmert haben und versucht haben uns richtig aufzupeppeln. Aber die Blutmilben und die Unterernährung waren leider zu stark für sie. Also lebe ich momentan alleine in meinem neuen Reich und gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich wieder eine weibliche Mitbewohnerin bekomme. Ich bin übrigens beim Fressen recht wählerisch. In erster Linie ernähre ich mich von Insekten, aber da hab ich so meine Phasen, in denen ich nur bestimmte Arten (vorzugsweise Würmer) fresse. Aber auch wie bei den Bartagamen sind Würmer nur Leckerlis für mich und somit fresse ich mitunter auch mal ein Blatt Salat.

 


 

Hallo, 

ich bin Flat. Ihr fragt euch sicher warum Flat? Tja, das liegt an meiner Ähnlichkeit zu Flat Erik, dem gelben Frosch aus dem damaligen MTV Musik Video. Ich bin im Gegensatz zu Frido eine deutsche Nachzucht und kann nur erahnen wie das Leben in der Freiheit Nordafrikas ist. Leider hat mich auch meine Partnerin schon verlassen, kurz nachdem sie auf den Namen Fienchen getauft wurde. Sie war schon trächtig als sie zu mir ins Terrarium gekommen ist und ist leider ein paar Tage nach der Eiablage gestorben. Damit bin ich nun der zweite Witwer bei den Beiden. Aber das heißt nicht, dass ich zu Frido in das große Terra ziehen kann. Nein, das würde nicht gut gehen. Zwei Kerle das geht schief. Wir haben richtige Vampierzähne und wissen wie wir diese einsetzen müssen. Da warte ich lieber bis sich ein neues Weibchen anbietet und mit mir zusammen leben will.